Firmengruppe
Falkenstein OT Arrach
Regensburg
Jesewitz OT Liemehna


Tel. 09 41/3 07 61-0
Fax 09 41/3 07 61-22
info@roesl.de
www.roesl.de


Baggerfahren begeisterte Groß und Klein
Erlebnis und Abenteuer mitten in der Stadt

Abenteuer pur in der Friedrich-Zeche: An die 10.000 Besucher strömten am Samstag zum „Tag der offenen Tür" in die Friedrich-Zeche in Regensburg. Bereits zum sechsten Mal seit 2003 öffnete die Firma Rösl Bauunternehmen GmbH die Tore zu ihrem Betriebs- und Bergwerksgelände in Dechbetten. Die Hauptattraktion war auch dieses Mal wieder das Fahren mit einem der 16 Bagger, die auf großen Kieshügeln bereitstanden. Aber auch das Ponyreiten, Fahrten mit kräftigen Geländeautos über Stock und Stein, ein Spaziergang über das riesige Grubengelände mit seinen unterschiedlichsten Formationen oder die Reise in die Vergangenheit auf dem Lehrpfad für Geologie, Landschaft und Rohstoffabbau fanden eine begeisterte Anhängerschaft.

„Abenteuer- und Erlebnistag“ hieß das Motto, das Geschäftsführer Franz Rösl ausgegeben hat. „Zu den Informationen über die einzige Abbaustätte für Braunkohle, Ton, Sand und Erden in der Region hatten wir ein Dutzend Attraktionen für die ganze Familie vorbereitet.“ Und eine Menge Information über alles, was einst und heute in einer modern geführt Zeche vor sich geht. Mit Beginn der Veranstaltung um 9.30 Uhr strömten den ganzen Tag Tausende von Erwachsenen und Kindern auf das Gelände des Braunkohle- und Tontagebau & Erdenwerks.

Die Gelegenheit, mit einem Pony ein paar Runden zu reiten, eigenhändig eine Fossilie frei zu schleifen oder eine Vielzahl verschiedenster Baugeräte in einer großen Ausstellung und bei Vorführungen zu bewundern, war zu verlockend. Selbst längere Wartezeiten nahmen die Buben, Mädchen und Erwachsene in Kauf, um einmal im Leben selbst einen Baggers zu fahren oder in einer großen Planierraupe mitzufahren. „Bei der ersten Veranstaltung haben wir vier der Maschinen aufgestellt, dieses Mal waren es 16 Bagger und die große Raupe, und trotzdem haben sich lange Schlangen vor dem Einlass gebildet", freut sich Franz Rösl über das große Interesse.

Ebenso spannend war das Mitfahren auf dem Off-Road-Kurs durch die Friedrich-Zeche. Das Autohaus Rengstl stellte bärenstarke Mitsubishi-Geländefahrzeuge bereit, die auf steilen Hängen und wilden Pisten zeigten, welche Qualitäten in den Autos stecken.

Für die Kinder bot die Veranstaltung noch weitere Abwechslungen: Basteln mit Ton aus der Zeche, Zwei Hüpfburgen oder Ponyreiten unter Leitung der Mitglieder des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte (VKM). Wenn sich nach so viel Sport und Spaß Hunger und Durst meldeten, gab es in der Halle auf dem Gelände ausreichend Speisen und Getränke. Der Erlös kommt dem Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. Regensburg für die Arbeit mit behinderten Menschen zugute.

Im Lehrpfad für Geologie, Landschaft und Rohstoffabbau konnten sich die Besucher auf eine spannende Entdeckungswanderung in die Erdgeschichte unserer Region begeben, wobei die letzten 100 Millionen Jahre quasi zum „Greifen“ sind. Fossilien, wie sie dort auch gefunden wurden, legten „Hobby-Archäologen“ während der Veranstaltung - angeleitet von Mitarbeitern des Naturkundemuseums - frei zum Mitnehmen.

Beim Gang durch die 100-jährige Grube wurde deutlich, welche Vielfalt an Tonen für welche Verwendung gefördert wird, warum Braunkohle immer noch ein begehrter Rohstoff ist und wie Sande, Gestein und Erden gewonnen und verarbeitet werden. „Mit dem Tag der offenen Tür wollten wir aber auch unseren Nachbarn und interessierten Bürgern Einblick in unsere Arbeit geben und zeigen, dass wir sorgsam mit den Naturprodukten umgehen." Dieser Einblick beschränkt sich laut Franz Rösl nicht nur auf die Veranstaltung. „Vom Aussichtshügel des Lehrpfads aus kann der Betrieb in der Zeche das ganze Jahr über und rund um die Uhr beobachtet werden."